Was passiert nach einer Rücklastschrift (Chargeback)?

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Für wiederkehrende Zahlungsmittel wie SEPA Lastschrift, Kreditkartenzahlungen und PayPal kann es vorkommen, dass nach einer erst erfolgreichen Zahlungstransaktion, Rücklastschriften (bzw. Chargebacks) auftreten.

Für Kreditkartenzahlungen, PayPal und Lastschriftzahlungen können Rücklastschriften auftreten, indem der Kunde aktiv die gezahlte Summe von seiner Bank oder über PayPal zurückfordert (bei SEPA CORE innerhalb von 8 Wochen durch den Kunden möglich). Sollte die Bank oder PayPal der Forderung zustimmen, wird das Geld vom Händlerkonto auf das Konto des Kunden zurückgebucht.

Eine Rücklastschrift wird von billwerk als schwerwiegendes Zahlungsproblem angesehen, daher deaktiviert billwerk automatisch wiederkehrende Zahlungen für diesen Vertrag (Vertragsdetails > "Wiederk. Zahlungen : Aus") und die Zahlungseskalation startet.

Wenn der Kunde das Zahlungsmittel aktualisiert, werden die wiederkehrenden Zahlungen automatisch reaktiviert und das System startet einen weiteren Zahlungslauf für alle offenen Forderungen über das neue Zahlungsmittel.

Wenn der Kunde Ihnen z.B. direkt mitteilt, dass das bestehende Zahlungsmittel in Ordnung ist (da z.B. der Kunde Ihnen eine neue Einzugsermächtigung erteilt hat) und eine weitere Zahlung über dieses Zahlungsmittel durchgeführt werden soll, können Sie die wiederkehrenden Zahlungen manuell wieder aktivieren und einen weiteren Zahlungslauf starten. Gehen Sie dazu in die Vertragsdetails des Kunden und schalten Sie den Schalter "Wiederk. Zahlungen" auf "Ein".

Da bei Rückbuchungen Bankbearbeitungsgebühren anfallen, können Sie entscheiden, ob Sie die Gebühr dem Kunden in Rechnung stellen wollen.

 

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